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numero di catalogo/anno - catalog number/year - numéro catalogue/annèe - katalog zahl/jahr - número de catálogo/año

005-2002


dimensioni format größe tamaño size

centimetri 40 x 40

inches 15,7 x 15,7


tecnica acrilico su tela intelaiata senza cornice
materials acrylic on stretched canvas without frame
technique acrylique sur toile montée sur chassis sans cadre
technik acryl auf streckt leinwand ohne rahmen
técnica acrílico en lona estirada sin frontera

Luigi Perrella wird am 26. Juni 1950 in Belvio bei Como geboren. Gegenwärtig lebt und arbeitet er in Sistiana/Triest.
Nach dem Abitur nimmt er das Studium der Ingenieurwissenschaften auf und promoviert in Raumfahrttechnik an der TH Mailand, an der er auch im April 1977 das Staatsexamen ablegt.
Die ihm von Geburt an mitgegebene kreative Gestaltungskraft spornt ihn dazu an, seine existentielle Identität auch in anderen Bereichen - vor allem spezifische figurativ-expressive Bezugnahmen tauchen immer wieder auf - zu suchen.
Mit Hilfe der Graphik und der Malerei gelingt es ihm, auf ästhetisch-intimistische, fast unbewußte Weise den Werdegang einer analytisch erfolgten, psychologischen Introspektion seiner selbst und der ihn umgebenden Welt nachzuvollziehen.
Eine bildhafte Beschreibung seines Lebensweges, die auf der einen Seite die Evolution seiner Bildsprache geschichtlich festhält, auf der anderen jedoch seinen immer deutlicher werdenden, unmißverständlichen und fordernden Drang herauskristallisiert, der in seinem Innern neue Formen annimmt, ihn umschlingt, ihn fasziniert und bedrängt, und schließlich die Oberhand gewinnt.
Ab März 1967 beginnt Luigi Perrella also mit größerer Regelmäßigkeit an verschiedenen Veranstaltungen und Ausstellungen teilzunehmen. In der Wechselfolge beteiligt er sich an Präsentationen im Kollektiv und stellt sich in Einzelausstellungen vor, wobei er Bildwerke unterschiedlichen Formats zeigt, die mit ihren lichtdurchwobenen Farbspielen - mal sanft und zart, mal kräftig und ungestüm - von einem ungebremsten Glücksgefühl zeugen.
In seinen chromatischen Darstellungen sind Emotionen eingefangen, die urplötzlich und unwillkürlich einem empfindsamen Geist entsprungen sind, der immer aufnahmefähig ist für den ständig neuen Zauber der Natur und das ihr innewohnende ewige Dahinfließen und Dahingleiten.
Kaum ist die Natur aber wahrgenommen, entgleitet ihre Essenz sogleich im Spiel zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen, zwischen dem Realen und dem Irrealen, dem Formalen und Informalen, verirrt sich im geschlossenen Labyrinth des Lebens, das sich jedoch auf jeden Fall und immer wieder zur Hoffnung hin, zum Licht und zur Wahrheit öffnet. Und das letztgenannte ist vielleicht das von Perrella erstrebte, angedeutete, verlorengegangene und wiedergefundene Ziel, indem er das Impasto harmonisch verschmelzt, es manchmal kaum spürbar, wie einen Schleier aufträgt, dann wieder kräftig und leidend die Farbe mit großzügigen Pinselstrichen auf die Leinwand bringt. Für Perrella ist das die Quintessenz der Existenz, das Tagebuch seines Lebens, "... bedingt durch die Notwendigkeit," - so beschreibt er es mit eigenen Worten - "Spuren von sich selbst zu hinterlassen, für einen selbst, um die eigene Existenz geschichtlich zu belegen, um den Wert seiner selbst zu beschreiben, um die Notwendigkeit des Daseins zu bestätigen, um die ureigene Einzigartigkeit zu bezeugen".
Das ist die Philosophie, die Perrella vertritt: doch in seinen Werken ist vor allem Malerei zu finden, wie Carmine Benincasa, Dozent für Geschichte der Kunstkritik, unterstreicht, als er Luigi Perrella anspornt, weiter zu malen und ihm folgendes schreibt: "... Die Malerei wohnt in der pulsierenden Freiheit deines Körpers, deiner Gesten, deiner Neurosen, deiner Zärtlichkeiten, deiner liebenswürdigen Schwächen ... Sie bewegt sich zwischen Lila und Lila, zwischen zahlreichen Anordnungen und Schattierungen von Grün, in Weiß und Blau, und sie schreitet fort, sich von einfachen, guten und schönen Dingen nährend, so wie Du ...". "Diese Malerei," - so fährt er fort - "die die Welt nicht realistischer darstellt als sie ist, sondern die Farbe und die Narration der Farbe in Realität verwandelt ... Diese Malerei ist der Nachweis des Alltäglichen ..".
Es ist eine Malerei, der Luigi Perrella objektive-plastische-oneiro-symbolische-geometrische-informale Atmosphären, Lichtspiele und Visionen eines ganzen kunstgeschichtlichen Jahrhunderts eingeflößt hat.
Er hat vielleicht den magischen Flair einer gewissen naiven Malkunst eingeatmet - mit Bezug vor allem auf Osteuropa (man denke dabei an die Landschaften von Ivan Rabuzin) - und den traumähnlichen Fabulismus von Chagall in gleißender Sonne und inmitten einer üppig bewachsenen Landschaft neu erlebt, so wie er vielleicht auch eine harmonische und mathematische Ordnung à la Mondrian in sich aufgenommen hat, wobei er allerdings der geometrischen Strenge eine eher lyrisch geprägte und symbolträchtige Dimension gegenüberstellt.
Oft ist auch hier eine Rückbesinnung auf die Natur zu erkennen, die manchmal sogar über die Form hinausgeht und sich in der Sublimation von rein farblichen Emotionen ausdrückt.
An anderen Stellen erkennt man hingegen die ungezwungene, doch bestimmte Einfachheit des linearen Dynamismus, die an die eurythmische freudvolle Erzählkunst von Matisse erinnert.
Dann gibt es unter den Kunstliebhabern - abgesehen von der ernstzunehmenden Meinung des namhaften Kritikers Benincasa- jene, die in Perrellas Kunst auch philosophische Werte wiederfinden, wie zum Beispiel Ruggero Prazio, der beim Thema "Migrationen" von Blumen - ein immer wiederkehrendes Motiv in den Werken Perrellas - eine Metapher des Lebens sieht. Er erkennt darin auch metaphysische Konstellationen, wenn er behauptet: "Das, was der Künstler eigentlich sucht, ist die Transzendenz, den vertikalen Auftrieb, die Möglichkeit, Hindernisse und Probleme des Lebens zu meistern, indem jene 'geheime Harmonie' angestrebt wird, die den Kompromiß darstellt zwischen dem Drang nach Selbsterkenntnis und der Unmöglichkeit, eine Antwort darauf zu finden ...".
Die Fragestellung Perrellas erschöpft sich jedoch nicht in einer sterilen intellektuellen Aufzählung, sondern wird zur chromatischen Erzählung der Essenz, oder anders ausgedrückt, zum Konnektivum eines jeglichen Gegenstandes, der durch eine kosmische Verbindung von natürlicher und transzendentaler Universalität von ihm ausgeht und ihn beseelt, so daß durch eine Art Magie, Geist und Materie gleichberechtigt nebeneinander existieren und sich gegenseitig bestärken. Gerade die überschäumende, doch gehaltvolle Spontaneität ist es, die den Geist, das Herz und die Sinne des Betrachters in den Bann zieht und letztendlich den Erfolg des Malers Luigi Perrella ausmacht. Seine Werke erweckten bei den zahlreichen Ausstellungen viel Aufmerksamkeit, sei es in den Galerien von Triest und Paris, von Udine, Mailand und Florenz, von Bari und Istanbul: demnächst werden die Werke in Buenos Aires und New York zu sehen sein.
In zahlreichen wichtigen Sammlungen finden sich Werke von Luigi Perrella; nur einige dieser Kollektionen wollen wir hier erwähnen, nur um deutlich zu machen, wie und in welchem Maße Kunstliebhaber, für die der Umgang mit anspruchsvoller Kunst und Kultur beinahe eine Selbstverständlichkeit darstellt, die kreative Besonderheit in der originellen und wahrheitsgetreuen Ausdrucksform Perrellas erkannt haben.
An erster Stelle sei die Kunstsammlung von Carmine Benincasa genannt, dem großen Experten und Kunstliebhaber, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Gegenwärtig ist er Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Kunstkritik an der Fakultät für Architektur der Universität La Sapienza in Rom.
Vordem war er Dozent für Kunst an der Universität Florenz; er ist Mitglied des Obersten Rates am Ministerium für Kultur- und Umweltgüter, Kunstkritiker beim "Corriere della Sera", Mitherausgeber und künstlerischer Leiter der Zeitschrift "Cahiers d'art", Verfasser, Herausgeber und Chefredakteur der 1988 bei Seat in limitierter Auflage von 3000 Werken erschienenen Kunstbuchreihe, weiterhin Kommissionsmitglied bei der Biennale in Venedig, Verfasser zahlreicher Studien und Veröffentlichungen über die Kunst des 16. Jh. (vor allem über die Gegenrenaissance und den Manierismus) und die Kunst des 20. Jh. sowie Autor von Monographien über die wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen Kunst.
Gerade Carmine Benincasa ist einer der ersten Kunstexperten, der der Farbe und dem Stil von Luigi Perrella ernsthaft Glauben schenkt, seine künstlerischen Fähigkeiten entdeckt, seine Bildsprache anerkennt und derart schätzt, daß er einige Werke Perrellas in seine bedeutende Privatsammlung aufnimmt, zu der unter anderem Gemälde berühmter moderner und zeitgenössischer Künstler zählen. Kunstwerke von Rubens, Kandinsky, Monet, De Chirico, Matisse, Morandi, Cézanne, Balla, Masson, Guttuso und Schifano gehören zur Sammlung.
Von den Gemäldesammlungen im Besitz bekannter italienischer Kunstkritiker und Kulturförderer, in denen auch Werke von Luigi Perrella vertreten sind, verdient die Kunstsammlung von Etta Carignani di Novoli besondere Erwähnung.
Zur Sammlung gehören unter anderem auch Werke von Carnovali (Il Piccio) und Lucas Cranach d. Ä., Gemälde der venezianischen und toskanischen Schule, von De Chirico und Guttuso.
Maria Enrichetta Melzi Carignani ist aber nicht nur Kunstliebhaberin, sondern eine herausragende gesellschaftliche Persönlichkeit, die sowohl in der Industrie als auch in der Kulturszene auf nationaler als auch internationaler Ebene bekannt ist. Es wäre viel zu aufwendig und langwierig, alle von ihr übernommenen wichtigen Ämter und Verpflichtungen an dieser Stelle aufzulisten, daher beschränken wir uns darauf, zu erwähnen, daß Etta Carignani Miteigentümerin der Weissenfels-Gruppe - einem weltweit führenden Industriekonzern - ist, dem Vorstand der "Organizzazione Tipografica Editoriale" angehört (ihre Familie besitzt unter anderem die Aktienmehrheit der beiden Tageszeitungen "Il Piccolo" und "Messaggero Veneto"), mit dem großen Verdienstorden der italienischen Republik ausgezeichnet wurde, Landesvorsitzende des italienischen Verbandes der Unternehmerinnen und Betriebsleiterinnen (AIDDA) ist, das Amt der internationalen Vizepräsidentin des FCEM bekleidet (Femmes Chefs d'Entreprises Mondiales, mit 33000 Unternehmerinnen in der ganzen Welt) und Honorarkonsul von Frankreich in Triest ist.

ARTITALIA s.r.l. - novembre 1998


I quadri di Perrella non sono belli, possono sedurre molto; però hanno il sapore della pittura, come deve essere la pittura; la pittura non deve essere nè buona nè bella: deve essere pulcrum, deve essere bellezza... deve essere luce restando materia.
Questo riesce a fare Perrella; è una pittura che è un labirinto, perchè invece di introdurre sul mondo apre e spalanca una finestra sull'interno, sulla coscienza, sul cuore.
Ed allora è in realtà una pittura trappola questa di Perrella; è una pittura che fa finta di nominare e ricapitolare il nome del mondo e delle cose del mondo, siano essi i fiori o altre cose... o ruderi o addirittura esplosioni quasi da big bang, ma in realtà registra attentamente, come in un sismografo, le variazioni di una tenera passione di un uomo che, dovendo costruire il mondo come ingegnere, in realtà costruisce il suo castello di sabbia sul mondo e all'interno della coscienza... e quindi i suoi fantasmi... ci racconta come nel suo cuore legge il mondo, come il suo cuore interpreta le cose e quindi è una pittura che rimanda e rinvia su un altro tipo di verità, su una passione: sulla passione del cuore dell'artista dinnanzi al colore.
E quindi è una pittura che si dondola in un'altalena, tra coscienza e mondo, tra cuore e cose del mondo, le cose più prossime: quelle del quotidiano; una pittura giocata su una passione d'amore, perchè ognuno di noi legge ed interpreta il mondo con il cuore che ha, ma soprattutto una pittura che riconosce, rifonda, ricomincia da capo a creare il mondo secondo il fantasma del cuore.
Questo è bello! Viene restituita la primarietà al soggetto, cioè l'artista; all'artista che si pone dinnanzi alla pittura con le sue cadute, con le sue tensioni, con i suoi voli, con i suoi precipizi, con i suoi errori... finalmente una pittura che sia pittura.
La pittura non è mai una questione di volontà tra colui che vuol dipingere e la pittura stessa; ci sono artisti che amano talmente la pittura che si vede, ma la pittura non ama loro: Perrella sì, la pittura lo porta... lo porta, lo ingoia, lo raggruma, lo coccola e... richiede l'assoluto, è come la luce la pittura, la pittura è una materia che diventa luce restando materia, questa è la straordinaria impossibile verità: bisogna restare materia diventando luce, così come bisogna diventare spirito restando corpo, nella nostra storia: quindi la pittura richiede l'assoluto e dipende dall'ubbidienza, dalla disciplina, dalla fedeltà che Perrella sa dare alla pittura.
E’ iniziata una stagione molto importante per Perrella; ho assistito alle trasmutazioni, alle trasformazioni della sua pittura nel giro di due anni, vorticose, vorticose... più si è donato alla pittura più la pittura riappariva piena di... piena di pittura: la pittura non esprime altro che sè stessa...
Carmine Benincasa

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